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Paderborn und Köln sind auch nach dem direkten Duell noch ungeschlagen. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 3. Spieltags
Paderborn und Köln sind auch nach dem direkten Duell noch ungeschlagen. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 3. Spieltags © getty

Paderborn - Paderborn und Köln bleiben auch nach dem direkten Duell ungeschlagen. Spielerisch wissen die Aufsteiger aber wenig zu überzeugen.

Die Aufsteiger SC Paderborn und 1. FC Köln sind auch nach dem dritten Bundesliga-Spieltag noch ungeschlagen.

Im direkten Duell trennten sich die Ostwestfalen und die Rheinländer 0:0. Beide haben somit nun jeweils fünf Punkte auf dem Konto. 

Rekorde für Köln und Horn

Die Kölner sind nach der wenig mitreißenden Partie zudem der erste Aufsteiger seit dem 1. FC Kaiserslautern vor 17 Jahren, der in den ersten drei Spielen ohne Gegentor blieb - Lautern marschierte danach sogar bis zum Meistertitel durch.

FC-Keeper Timo Horn ist sogar schon seit 540 Pflichtspielminuten unbezwungen. Er hatte auch im DFB-Pokal und zwei Partien mit der U21 zu Null gespielt.

Rupp und Zoller mit Startelf-Debüt

Beide Trainer vertrauten weitgehend den bisher so erfolgreichen Spielern und nahmen nur je eine Änderung vor. Bei Paderborn durfte der vor der Saison aus Mönchengladbach zurückkehrte Lukas Rupp erstmals beginnen, er verdrängte Süleyman Koc auf die Bank. 

Bei Köln kam Drei-Millionen-Zugang Simon Zoller für den von Reisestrapazen geplagten Japaner Yuya Osako zu seinem Startelf-Debüt.

Flotte Anfangsphase

Zoller spielte zweite Spitze neben Anthony Ujah - und das hätte sich bereits nach 14 Sekunden fast ausgezahlt, als der Nigerianer nach einer Flanke des Ex-Lauterers knapp vorbeiköpfte.

Es blieb die einzige wirklich gute Szene des in der 60. Minute ausgewechselten Zoller. Es war jedoch der Startschuss zu einer munteren Anfangsphase, in der beide Teams sehr beherzt zur Sache gingen, in der aber auch zahlreiche Abspielfehler immer wieder den Spielfluss störten.

Breckos Lupfer landet auf dem Tor

Die Gastgeber kamen dennoch schnell zu ihren Chancen: Der gebürtige Kölner Elias Kachunga, in den ersten beiden Spielen jeweils erfolgreich, traf das Außennetz (10.), einen Schuss von Moritz Stoppelkamp parierte Horn (12.).

Die größte Chance der ersten Hälfte besaßen jedoch die Gäste, als Kapitän Miso Brecko den Ball nach einem schönen Zuspiel von Marcel Risse um Zentimeter über die Latte lupfte (27.).

Zähe Angelegenheit

Insgesamt verlor die Partie nach und nach aber an Fahrt. Beide Teams hatten nun ihre Ordnung gefunden.

Nach der Pause wurde es noch zäher - bis eine spektakuläre Großchance die Zuschauer wachrüttelte: Kachunga schoss im Fallen per Hacke aufs Tor, Horn fischte den Ball gerade noch aus dem Eck (55.).

Danach verfielen beide aber wieder in den alten Trott. Defensive Stabilität stand an erster Stelle, mit einem torlosen Remis schienen sich beide früh anzufreunden.

Beste Spieler bei Köln waren Horn und Kevin Vogt. Bei Paderborn überzeugten Patrick Ziegler und Marvin Bakalorz.

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