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Shinji Kagawa (2.v.r.) trifft in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr zu Borussia Dortmund © Getty Images

Dortmund - Shinji Kagawa brilliert beim Comeback und führt den BVB zum Sieg gegen Freiburg. Auch Startelfdebütant Adrian Ramos trumpft auf.

Traum-Comeback von Shinji Kagawa bei Borussia Dortmund: Mit einem Tor und einer starken Vorstellung meldete sich der euphorisch gefeierte Japaner beim 3:1 (2:0) der Westfalen gegen den weiterhin sieglosen SC Freiburg nach zwei Jahren spektakulär zurück.

Damit machte Kagawa den Fans zugleich Appetit auf das erste Gruppenspiel des BVB in der neuen Champions-League-Saison am Dienstag gegen den FC Arsenal.

Kagawa glänzt als Vorbereiter und Torschütze

Zunächst leitete Kagawa das zweiten Saisontor des Ex-Herthaners Adrian Ramos (34.) mit einem herrlichen Außenristpass ein, bevor er in seinem insgesamt 50. Bundesligaspiel zum 2:0 (34.) selbst traf und vor 80.200 Zuschauern für die Vorentscheidung sorgte.

Der eingewechselte Pierre-Emerick Aubameyang (78.) machte schließlich den zweiten Sieg der Borussen am 3. Spieltag perfekt. Oliver Sorg (90.) gelang das Ehrentor für die Gäste.

Trainer Jürgen Klopp hatte den 25-Jährigen, der erst vor zwei Wochen von Manchester United zum BVB zurückgekehrt war, in zentraler Position im Mittelfeld aufgeboten.

Weidenfeller früh gefordert

Noch bevor die Fans den ersten Ballkontakt des Heimkehrers feiern konnten, musste nach 40 Sekunden Nationaltorhüter Roman Weidenfeller einen wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel des Freiburgers Admir Mehmedi parieren.

Es sollte die vorerst letzte Abwehraktion des BVB-Keepers sein, denn die Westfalen verlagerten das Geschehen zunehmend in die Freiburger Hälfte.

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Kagawa, der für den im EM-Qualifikationsspiel gegen Schottland am vergangenen Mittwoch verletzten Marco Reus in die Startformation rückte, fügte sich nahtlos ein, forderte stets den Ball und sprintete in die freien Räume.

So klang Shinji Kagawas Traum-Comeback bei SPORT1.fm:

Kempf klärt in höchster Not

Die durch insgesamt sieben Ausfälle gebeutelten Gastgeber verrieten trotz der Chance von Weltmeister Kevin Großkreutz (7.) zunächst einige Probleme im Spielaufbau.

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Nur sporadisch fand der BVB einen Weg durch die Freiburger Defensive, für die Marc-Oliver Kempf (21.) in höchster Not vor dem einschussbereiten Kagawa klären musste. Danach erhöhte Dortmund den Druck, und die Breisgauer gerieten ins Wanken.

Ramos trifft und assistiert

Wenig später schloss Neuzugang Ramos die erste sehenswerte Kombination der Schwarz-Gelben nach Vorarbeit von Kagawa und Großkreutz in der Manier eines Torjägers zur Führung ab. Schon sieben Minuten später legte der Kolumbianer für Kagawa auf, der überlegt und flach aus zwölf Metern zum 2:0 einschoss.

Nach dem Wechsel, als sich Freiburg um den Anschlusstreffer bemühte, boten sich dem BVB Räume zum Kontern und weitere Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Nach 64 Minuten endete die erste Kagawa-Vorstellung. Von Krämpfen geplagt musste der Dortmunder Publikumsliebling ausgewechselt werden.

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