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Nach seiner ersten Trainingseinheit als neuer Chefcoach des Hamburger SV hat sich Josef Zinnbauer kämpferisch der Öffentlichkeit präsentiert.

"Ich habe Bock auf die 1. Liga. Es ist doch viel schöner, vor 50.000 statt vor 500 Zuschauern zu spielen. Ist so! Vielleicht werde ich bestraft dafür, dass ich das hier übernehme. Aber ist so", sagte der 44-Jährige am Mittwoch.

Zinnbauer, seit Saisonbeginn Trainer der U23-Mannschaft des HSV in der Regionalliga, war am Dienstag von Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer zum Nachfolger des beurlaubten Mirko Slomka ernannt worden - bis auf weiteres.

"Was das bedeutet, das liegt auch an mir", erklärte dazu Zinnbauer.

Seine Spielphilosophie fasste der Trainer knapp zusammen: "Dominanz, Ballbesitz und erfrischend nach vorne."

Dass im ersten Heimspiel unter seiner Verantwortung am Samstag ausgerechnet der deutsche Rekordmeister Bayern München im Volkspark gastiert, lässt den ehemaligen Zweitliga-Profi nicht vor Ehrfurcht erzittern, zwingt ihn nach eigenem Bekunden allerdings zum Umdenken: "Normalerweise stehen meine Mannschaften für Dominanz auf dem Platz. Gegen die Bayern muss ich mir da schon ein anderes Konzept überlegen."

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