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Peter Stöger
Peter Stöger arbeitet seit vergangenem Jahr zum ersten Mal außerhalb Österreichs © getty

Trainer Peter Stöger von Aufsteiger 1. FC Köln erlebt das Abenteuer Bundesliga mit wienerischer Unaufgeregtheit.

"In der 2. Liga hatten wir am Samstagmittag 45.000 Zuschauer gegen Erzgebirge Aue. Zu 50.000 Zuschauern gegen Bayern München ist dann kein so großer Unterschied mehr. Zumal die 5000 Zuschauer mehr Bayern-Fans sind", sagte der Österreicher nach seinen ersten beiden Bundesliga-Spielen am Rande der "Express"-Sportnacht.

Die Emotionen beim ersten Heimspiel gegen den Hamburger SV hätten sich "nicht groß unterschieden" von denen in der 2. Liga: "Wir haben es auch deswegen in die erste Liga geschafft, weil wir eine unglaubliche Unterstützung gehabt haben. Und mehr als unglaubliche Unterstützung ist schwer möglich. Und mehr als 50.000 Zuschauer sind nicht möglich. Wir können ja nicht auf 80.000 aufstocken."

Der Saisonstart des FC ist mit vier Punkten aus zwei Spielen durchaus gelungen.

"Es tut gut, dass wir schon angeschrieben haben", meinte Stöger.

Dass dem FC in den nächsten sieben Spielen vier Auswärts-Aufgaben und die drei schweren Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach, Bayern München und Borussia Dortmund bevorstehen, macht dem 48-Jährigen keine Angst: "Ich kann damit nix anfangen, wir müssen gegen jeden Klub zweimal spielen."

Alles in allem habe man gesehen, dass "wir mit ein bisschen Glück konkurrenzfähig sind. Aber wir haben auch noch sehr viel zu tun."

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