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Mehdi Benatia ist für 26 Millionen Euro vom AS Rom zum FC Bayern München gewechselt © Getty Images

James Pallotta, der Präsident des AS Rom, hat Verteidiger Medhi Benatia nach dessen Wechsel zum FC Bayern München als Lügner bezeichnet.

Auslöser sind Aussagen des Marokkaners, wonach er gar nicht wechseln wollte, der AS Rom aber eine hohe Ablösesumme wollte. Das hatte Benatia im "kicker" erklärt.

Nun kontert Pallotta auf der Vereinshomepage der Roma.

"Mehdi Benatia knüpft offensichtlich an seine Erfindungen der vergangenen Monate an", sagt er dort: "Im Juli einigten wir uns darauf, ihm eine Bonuszahlung und eine Gehaltserhöhung zu geben. Ich sagte ihm ich wolle ihn auf keinen Fall gehen lassen und er sagte mir persönlich, dass er darüber sehr glücklich sei."

Der Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Ex-Spieler: "Während des folgenden Monats log er dann Trainer Rudi Garcia und seine Mannschaftskameraden über die Höhe seines Bonus und seinen Willen zu bleiben an. Dass er mich angelogen hatte, damit konnte ich noch umgehen. Aber dass er Rudi Garcia und seine Mitspieler angelogen hat, ist inakzeptabel."

Dies sei auch der Grund für die Entscheidung gewesen, Benatia zu verkaufen.

"Ich sagte Sportdirektor Sabatini, dass er Gift für uns sei und dass ich ihn hier nicht mehr haben wollte", erklärte Pallotta: "Es ging dabei nicht ums Geld. Es ging darum, welchen Charakter wir in unserer Kabine wollten. Ich bin tief enttäuscht, dass einer unserer Spieler so verhalten hat."

Benatia war daraufhin für 26 Millione Euro zum FC Bayern gewechselt. Die Summe könnte sich durch Bonuszahlungen angeblich noch auf 30 Millionen Euro erhöhen.

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