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© Getty Images

Der spanische Profi Pedro Leon hat ein Transferangebot des Bundesligisten Hannover 96 benutzt, um seinen aktuellen Klub FC Getafe unter Druck zu setzen.

Der 27-Jährige veröffentlichte die Offerte der Niedersachsen auf seinem Twitter-Account. 96-Sportdirektor Dirk Dufner bestätigte der "Bild"-Zeitung die Echheit des publizierten Dokuments.

"So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir sind hier Opfer, wurden missbraucht. Im Fußball gibt es keine Spielregeln", sagte Hannovers Präsident Martin Kind.

Leon ist seit Anfang September nicht mehr spielberechtigt, weil Getafe mit seinem Gehalt gegen die Regeln des Financial Fair Play verstoßen hat.

Dieser neuen Bestimmung zufolge darf ein Klub maximal 70 Prozent seiner Einnahmen in Spielergehälter investieren.

Hannover bot für den Angreifer eine Ablösesumme von einer Million Euro, zuzüglich 25 Prozent des Erlöses eines etwaigen Weiterverkaufs.

Leon sollen weitere Angebote aus der Bundesliga vorliegen, der Stürmer möchte den spanischen Verein schnellstmöglich verlassen.

Vor der Bekanntmachung des Hannoveraner Interesses hatte Getafes Präsident Angel Torres stets behauptet, für seinen Topverdiener gebe es keine Nachfrage.

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