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Manuel Gräfe zeigt nach dem Spiel Größe
Manuel Gräfe zeigt nach dem Spiel Größe © getty

Erst übersah er einen glasklaren Foulelfmeter, dann bewies Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) Größe.

"Er ist zu mir gekommen und hat sich dafür entschuldigt. Herr Gräfe sagte, dass es ein klarer Elfmeter gewesen war. Ich finde gut, dass er so klar Stellung bezogen hat", sagte Trainer Thomas Schaaf vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dem 0:1 gegen den FC Augsburg am Sonntag.

In der 16. Spielminute hatte Augsburgs Dominik Kohr den Frankfurter Vaclav Kadlec im Strafraum heftig am Trikot gezogen und ihn dadurch zu Fall gebracht.

43.500 Zuschauer in der WM-Arena sahen dies, auch Gräfe hatte beste Sicht auf die Aktion - seine Pfeife aber blieb still.

Angeblich hatte der Linienrichter Gräfe per Headset mitteilen wollen, dass Kohrs Foul mit einem Strafschuss hätte geahndet werden müssen.

Die Technik allerdings soll ausgerechnet in diesem Moment nicht funktioniert haben. "Wir haben viele Fehler gemacht, daran werden wir arbeiten - aber sicher nicht am Headset", sagte Schaaf.

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