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Manuel Gräfe wurde 2010/2011 als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet © Getty Images

Die Schiedsrichter-Kommission des DFB hat Konsequenzen aus der "Frankfurter Funkstörung" angekündigt.

"Wir werden das so bald wie möglich mit den Schiedsrichtern thematisieren. So einen Fall hatten wir noch nicht", sagte Kommissions-Mitglied Hellmut Krug bei "Sky": "Dass weder Schiedsrichter noch Assistent die Szene erkennen, der Vierte Offizielle schon, er dann kommunizieren will, aber nicht kann - das kann man sich einfach nicht ausdenken."

Weil das Headset des Vierten Offiziellen kaputt war, wurde Eintracht Frankfurt am Sonntag in der Partie gegen den FC Augsburg (0:1) ein klarer Elfmeter verweigert.

Der Vierte Offizielle Patrick Ittrich hatte das Vergehen erkannt, kam wegen eines defekten Headsets aber nicht zu Schiedsrichter Manuel Gräfe durch.

Warum Ittrich nicht auf andere Weise auf sich aufmerksam machte, konnte auch Krug nur schwer nachvollziehen.

Laut Krug müsse man nun überlegen, wie der Vierte Offizielle in solch einer Situation auf sich aufmerksam machen kann.

Wie es zu der gravierenden technischen Panne kommen konnte, muss nun geklärt werden.

Der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen schloss einen Protest zwar aus ("Das war eine Tatsachenentscheidung"), die Eintracht will den für die Unparteiischen zuständigen DFB aber um eine Stellungnahme bitten.

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