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Fandel stützt Ittrich in der Frankfurter "Funkloch-Affäre"
Fandel stützt Ittrich in der Frankfurter "Funkloch-Affäre" © getty

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat seinen Schützling Patrick Ittrich für dessen Verhalten bei der "Frankfurter Funkstörung" in Schutz genommen.

Der Vierte Offizielle habe "in dieser turbulenten Situation" zunächst nicht gewusst, "dass eine Störung seines Funks vorlag", sagte der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): "Er musste also davon ausgehen, dass Manuel Gräfe trotz seines Hinweises die Situation anders bewertet und daher nicht auf Strafstoß entschieden hatte."

Fandel kündigte Konsequenzen aus dem Vorfall an. "Ich denke, das war eine sehr unglückliche und ärgerliche Situation, aber doch auch eine Ausnahme", sagte der Funktionär: "Dennoch werden wir gemeinsam mit den Bundesliga-Schiedsrichtern darüber sprechen und versuchen, Wege zu finden, um auch solche, eigentlich nur schwer vorstellbaren Vorgänge, in Zukunft möglichst auszuschließen."

Weil das Headset des Vierten Offiziellen kaputt war, wurde Bundesligist Eintracht Frankfurt am Sonntag in der Partie gegen den FC Augsburg (0:1) ein klarer Elfmeter verweigert.

Ittrich hatte das Vergehen erkannt, kam wegen eines defekten Headsets aber nicht zu Schiedsrichter Gräfe (Berlin) durch.

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