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Und dann gibt es noch Joe Zinnbauer. Joe wer? Der 44-Jährige trainiert aktuell die Regionalmannschaft beim HSV. Seine Bilanz in dieser Saison: acht Spiele, acht Siege. Er könnte der große Überraschungsmann sein. Fraglich, ob der HSV den Mut für so eine Personalentscheidung besitzt

Begleitet von Beifall und den Glückwünschen der Fans hat Josef Zinnbauer am Mittwochvormittag erstmals als Chefcoach das Training des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV geleitet.

Der 44-Jährige war am Dienstag vom Vorstand des Tabellenletzten zum Nachfolger des erfolglosen Mirko Slomka ernannt worden (BERICHT: Animateur als Trumpf im Machtpoker).

Der frühere Zweitliga-Profi Zinnbauer hatte sich durch seine Erfolge mit der U 23 der Hanseaten für die Beförderung auf den Chefsessel empfohlen. Unter seiner Regie gewann die Nachwuchstruppe in der Regionalliga Nord alle acht bisherigen Pflichtspiele.

Beste Wünsche für seine neue Aufgabe erhielt Zinnbauer auch von seinem ehemaligen Teamkollegen Jürgen Klopp.

"Wir haben ein Jahr lang in Mainz zusammengespielt. Joe war damals der erste Mensch, den ich kannte, der schon drei Handys hatte. Ich hatte da selbst noch gar keins", sagte der Trainer von Vize-Meister Borussia Dortmund nach dem 1:0-Auftaktsieg in der Champions League gegen Arsenal London.

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