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Die Ultra-Gruppierung "Commando Cannstatt 1997" kritisiert die VfB-Verantwortlichen

Die organisierten Fans des VfB Stuttgart haben offen mit Mannschaft und Verantwortlichen ihres Lieblingsvereins gebrochen.

"Das Vertrauen in die handelnden Personen ist gänzlich verschwunden", schreiben die in der Ultra-Gruppierung "Commando Cannstatt 1997" vereinigten Anhänger in einem offenen Brief auf ihrer Internetseite.

"Wir wollen keine Ausreden mehr hören, das Maß ist voll", heißt es am Ende des Schreibens, das zahlreiche Angriffe auf die Spieler sowie die beiden wichtigsten Vereinsoberen Fredi Bobic (Sportvorstand) und Bernd Wahler (Präsident) enthält.

Einzig Trainer Armin Veh klammern die Anhänger bei ihrer scharfen Kritik aus.

"Unser Geduldsfaden ist kaum noch existent! Eine weitere 'Zusammenhalten-Saison' wird es mit uns nicht geben!", kündigen sie weiter an. Die Probleme müssten endlich gelöst werden.

Nach der verkorksten Vorsaison mit Platz 15 stehen die Schwaben vor dem Derby am Samstag auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Im DFB-Pokal scheiterte die Veh-Truppe in der ersten Runde bei Zweitligist VfL Bochum.

Das "Commando Cannstatt" fällt bei Heim- und Auswärtsspielen des VfB seit beinahe zwei Jahrzehnten mit lautstarker Unterstützung und Choreographien auf.

Der eingetragene Verein mit über 1100 Mitgliedern bezeichnet sich als "Zusammenschluss von Fans des VfB Stuttgart, die ihren Verein in besonderem Maße in Form von optischen Aktionen unterstützen".

Das "Commando" sieht den VfB seit der Meisterschaft 2007 "im freien Fall - ohne Ausblick auf Besserung".

In der Mannschaft gebe es keine Führungsspieler, kein Wir-Gefühl, kein Verantwortungsbewusstsein, keine Hierarchie, es mangele ihr an spielerischen Fähigkeiten und zu großen Teilen an Identifikation mit dem Klub.

Schuld daran sei vor allem Bobic, dem "ein miserables Arbeitszeugnis" ausgestellt wird.

Auch Wahler erscheine "kaum kompetenter" als sein Vorgänger Gerd Mäuser.

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