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Nach dem Spiel in Berlin gab es mehrere Verletzte

Mindestens 70 Gewahrsamnahmen und drei leicht verletzte Polizisten lautet die vorläufige Bilanz von Krawallen vor dem Anpfiff des 128. rheinischen Derbys zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.

Die Polizei in Köln nannte dem SID diese Zahlen, erklärte allerdings, dass es sich dabei nur um das Ergebnis einer ersten Auseinandersetzung am frühen Mittag handelte.

Bei der Ankunft der Gladbacher Anhänger und direkt nach dem Spiel kam es zu weiteren Krawallen.

Die Zahlen möglicher Festnahmen oder Verletzter lagen zunächst nicht vor.

Die Polizei wollte die Verantwortlichen nicht einem Fanlager zuordnen. "Es handelt sich hierbei um Gewalttäter, die den Fußball als Bühne für eine körperliche Auseinandersetzung suchen", sagte Pressesprecher Karsten Möllers: "Wir sind aber so aufgestellt, das Tun genau dieser Gruppen einzudämmen."

Auch Kölns Präsident Werner Spinner war frustriert.

"Es ärgert mich", sagte er: "Wir haben uns die ganze Woche Mühe gegeben, für Ruhe zu sorgen und dann kommen 70 bekloppte Heinis guerillamäßig durch den Wald. Das ist die pure Provokation."

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