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Vaclav Kadlec stand in dieser Saison bei Eintracht Frankfurt erst einmal in der Startelf

Stürmer Vaclav Kadlec vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich wegen eines Tweets Ärger von den Verantwortlichen des Vereins eingehandelt.

Der Tscheche äußerte am Samstag unmittelbar nach der Mannschaftssitzung der Hessen vor dem Spiel beim FC Schalke 04 über den Kurznachrichtendienst seinen Unmut über dessen Nichtberücksichtigung in der Startelf - mit einem nach unten gerichteten Daumen.

Der Tweet ist inzwischen gelöscht.

"Da muss man einwirken. Wir machen ein großes Geheimnis darum und dann twittern die Spieler, ob sie spielen oder nicht. Das geht nicht", sagte Bruno Hübner am Sonntag der "Frankfurter Rundschau".

Der Sportdirektor der Eintracht kündigte gleichzeitig Konsequenzen an. "Wir werden mit ihm sprechen und ihm klar darlegen, dass wir das nicht akzeptieren. Und ich gehe davon aus, dass auf der anderen Seite großes Verständnis herrschen wird", sagte er dem Blatt.

Hübner erwägt zudem, einen Kodex für die Spieler einzuführen, was den Umgang mit sozialen Netzwerken betrifft.

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