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Die DFL soll künftig Polizeieinsätze in Bremen mitbezahlen

Die Entscheidung über die vom Bremer Senat initiierte Gesetzesänderung zur Übernahme von Kosten von Polizeieinsätzen im Weserstadion rückt näher.

Am Donnerstag wird sich die Bürgerschaft in erster Lesung mit dem Vorhaben der rot-grünen Regierungskoalition beschäftigen.

Die endgültige Beschlussfassung ist für den 22. oder 23. Oktober vorgesehen.

Zentraler Punkt der Neuregelung ist das Vorhaben der Landesregierung, die zusätzlichen Kosten für sogenannte Hochsicherheitsspiele der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Rechnung zu stellen.

Schätzungen zufolge kostet die Überwachung solcher Begegnungen rund 250.000 Euro zusätzlich pro Einsatz.

Die DFL hat bereits angekündigt, sich mit juristischen Mitteln gegen solche Zahlungsaufforderungen zur Wehr zu setzen.

Um den Druck auf die Hansestadt zu erhöhen, verlegte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das schon fest für den 14. November an Bremen vergebene EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar nach Nürnberg.

Auch Bundesligist Werder Bremen hat sich gegen eine Änderung der bisherigen Praxis der kompletten Kostenübernahme durch den Staat ausgesprochen.

Erstmals greifen soll das neue Gesetz beim Gastspiel von Hannover 96 am zweiten Dezember-Wochenende.

Als Risikopartien gelten auch die Gastspiele des Hamburger SV Mitte April 2015 sowie von Eintracht Frankfurt am ersten Maiwochenende 2015.

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