vergrößernverkleinern
Armin Veh war bereits von Februar 2006 bis November 2008 Trainer in Stuttgart. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder der ersten Pokalrunde

Trainer Armin Veh von Bundesligist VfB Stuttgart hat verärgert auf die öffentlichen Äußerungen möglicher Kandidaten für die Nachfolge des geschassten Sportvorstands Fredi Bobic reagiert.

"Wir sind kein Wurschtelklub, den man benutzen kann", schimpfte ein ansonsten gut gelaunter Veh am Freitag.

"Ich finde es immer lustig, dass Leute absagen, die gar nicht gefragt worden sind. Absagen kann man erst, wenn man gefragt wurde", führte Veh zum Thema weiter aus.

Dies sei bei zahlreichen in den Medien gehandelten Kandidaten aber "mit Sicherheit nicht" der Fall gewesen.

Bobic war am Mittwoch entlassen worden. Bis ein Nachfolger für ihn gefunden ist, sollen sich Veh und Sportdirektor Jochen Schneider dessen Aufgaben teilen. Veh betonte nun allerdings wenig überraschend, dass sich "in erster Linie Jochen Schneider" um diesen Bereich kümmern werde. "

Als Trainer musst du bei der Mannschaft sein", sagte er über seine eigene Rolle.

Dieser Mannschaft bescheinigte Veh angesichts der Lage mit zwei Punkten aus fünf Spielen und Tabellen-Platz 17 vor dem Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) "eine gewisse Sensibilität".

Die Situation sei "nicht glücklich", meinte Veh: "Wir brauchen mal einen Dreier, um wieder mehr an uns zu glauben."

Um im siebten Pflichtspiel den ersten Sieg zu erzwingen, will Veh seine Spieler "einen Tick offensiver" einstellen als zuletzt beim 2:2 bei Borussia Dortmund.

Dabei kann er womöglich wieder auf die Dienste von Offensivspieler Alexandru Maxim zurückgreifen, der nach seinem Infekt seit Donnerstag wieder im Training ist.

"Ich glaube aber nicht, dass er schon wieder bei hundert Prozent ist", sagte Veh.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel