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Max Eberl holte Luuk de Jong zu Borussia Mönchengladbach

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach hat im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 im Transferpoker um Weltmeister Christoph Kramer eine Schmerzgrenze definiert.

"Wir wollen ihn mit allen Mitteln halten - aber wir werden sicher nicht die 15 Millionen Euro Ablöse zahlen, die ich schon lesen musste", stellte Eberl klar. Kramer ist bis Saisonende von Bayer Leverkusen ausgeliehen und hat bei der Werkself einen Vertrag bis 2017.

Gladbach will aber um den Weltmeister kämpfen. "Irgendwann wird der Zug abgefahren sein, aber wir haben einen Überschuss, den wir investieren können", sagte Eberl.

Man werde sich im Winter mit Leverkusen und Kramer zusammensetzen und eine Lösung finden, fügte Gladbachs Sportdirektor an. Er ist sicher, dass Kramer "jetzt noch nicht weiß, was er macht. Er lässt das alles auf sich zukommen".

Zugleich bremste Eberl die Euphorie um den Tabellenzweiten.

"Wir werden nicht nach oben durchknallen", beschwichtigte der 41-Jährige: "Es ist noch viel Zeit, bis wir in der Champions League spielen können. Wir genießen die Situation, aber wir drehen nicht durch."

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