Die führenden Vertreter der Bundesliga machen weiter mobil gegen die hohe Belastung für ihre Spieler.

"Donnerstagabend Europa League und Sonntagmittag schon wieder Bundesliga, das halte ich für mörderisch", sagte Sportvorstand Matthias Sammer vom FC Bayern München am Sonntagmorgen.

Dass sein Team im Dezember einmal im Rhythmus Samstag-Dienstag-Freitag spiele sei "unvernünftig" und an Regenerationszeit "definitiv zu wenig".

So sieht es auch Leverkusens Sportchef Rudi Völler. "Der Spielplan ist zu eng, die Belastung ist zu hoch. International können wir das nicht ändern, aber wir müssen in der Bundesliga so wenig wie möglich englische Wochen spielen. Lieber fangen wir früher an oder spielen länger", sagte Völler nach dem 0:0 seines Klubs am Samstag beim SC Freiburg.

Er ergänzte: "Die Spieler müssen jeden dritten Tag Gas geben. Die Einzigen, die das auffangen können, sind wie immer die Bayern."

Doch auch die ächzen. "Dass gerade Vereine wie Dortmund, Leverkusen, Schalke oder Bayern viele Verletzte haben, ist doch kein Zufall", erklärte Sammer in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Wir müssen auch im Terminkalender berücksichtigen, dass der Mensch nur bedingt belastbar ist."

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