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Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund ist nicht zufrieden mit der Abwehr des BVB.

"Es gibt sicher nicht nur einen Grund dafür, dass unser Liga-Start keineswegs zufriedenstellend war. Aber eine einfache Wahrheit: Die Anzahl der Gegentore ist zu hoch. Und die Art und Weise, wie wir sie kassieren, ist schon ungewöhnlich und auffällig", sagte Zorc der "Bild".

Dortmund steht nach dem 6. Spieltag nur auf Platz zwölf, kassierte schon elf Gegentore.

Zorc ärgert die Defensivschwäche der Borussen: "Unsere Gegentore sind selten aus dem Spiel heraus gefallen, viele wurden nach Standardsituationen und/oder dank unserer tatkräftigen Mithilfe erzielt. Wenn du jedes Mal zwei völlig unnötige Gegentore schluckst, ist es natürlich schwer, diese Spiele noch zu drehen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass gegenwärtig immer ein anderer Akteur patzt."

Neuzugang Ciro Immobile hat im Sturm noch Ladehemmungen. Zorc bleibt aber geduldig mit dem Italiener.

"Wir haben schon im Sommer gesagt, dass wir die Verantwortung im Sturm nun auf mehrere Schultern verteilen möchten. Wir geben ausnahmslos jedem neuen Spieler Zeit, um sich an die Bundesliga und unsere spezielle Art Fußball zu spielen zu gewöhnen", erklärte der 52-Jährige.

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