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Pep Guardiola trainiert seit Sommer 2013 den FC Bayern - Bild gepostet von @FCBAYERN
Pep Guardiola trainiert seit Sommer 2013 den FC Bayern - Bild gepostet von @FCBAYERN

Die Belastung seiner Spieler macht Bayern-Trainer Pep Guardiola vor dem Spiel gegen Spitzenreiter SC Paderborn (Di. ab 19.30 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) große Sorge.

"Wir killen die Spieler, wir verlangen zu viel von ihnen", sagte Guardiola zum Dreitagesrhythmus.

"Die Spieler brauchen Zeit zum Atmen. Das gilt nicht nur für Bayern, sondern auch Dortmund und Leverkusen. Hamburg hat sich eine Woche auf uns fokussiert, wir nur einen halben Tag auf Hamburg."

Aufgrund des heftigen Programms und auch der Nachwehen der WM bestätigt Guardiola weiterhin auf die Rotation setzen zu wollen.

"Es ist unmöglich, dass alle drei Tage die gleichen Spieler spielen." Auch deshalb habe er beim 0:0 in Hamburg in Xherdan Shaqiri, Pierre Emile-Hojbjerg und Claudio Pizarro neue Kräfte gebracht und Robert Lewandowski, Mario Götze, Xabi Alonso und Medhi Benatia zunächst geschont.

Zudem erklärte der Bayern-Trainer, wie sein Konzept in Hamburg hätte funktionieren sollen. Er wollte mit frischen Spielern "mit guten Beinen" starten, um dann in den letzten 30 Minuten in Lewandowski, Götze und Alonso neue Kräfte und Erfahrung nachzuschieben. In seiner Zeit beim FC Barcelona habe es oft geklappt, so noch Spiele zu entscheiden.

Knapp nahm Guardiola auch zur Verletzungssituation beim FC Bayern Stellung: Mit einem Einsatz von Franck Ribery (Patellasehnenreizung) sei gegen Paderborn nicht zu rechnen. Arjen Robben (Muskelbeschwerden) könne "vielleicht" spielen. "Wir warten das Abschlusstraining ab."

Unter der aktuellen Belastung leidet auch Starangreifer Robert Lewandowski. Der Pole absolvierte am Sonntag nur ein Lauftraining.

Guardiola berichtet dazu, dass Lewandowski Probleme an den Adduktoren habe und fügt an: "Er hat viele Spiele gemacht. Aber ich bin sehr zufrieden mit ihm."

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