vergrößernverkleinern
Die Hoffenheimer Offensive-Abteilung um Anthony Modeste (l.) tanzt den VfB in den Tabellenkeller
Die Hoffenheimer Offensive-Abteilung tanzt den VfB in den Tabellenkeller

Stuttgart - Der VfB Stuttgart verliert gegen 1899 Hoffenheim das dritte Spiel in Serie und ist Letzter. Hoffenheim klettert mit Dusel.

Der VfB Stuttgart bleibt in der Bundesliga eine leichte Beute für seine Gegner und ist Tabellenletzter.

Auch ein bisschen Chaos und eine neue Taktik halfen den Schwaben nicht weiter. Am vierten Spieltag verlor die Mannschaft von Trainer Armin Veh mit 0:2 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim - und damit zum dritten Mal nacheinander.

Hoffenheim gelang durch die Treffer von Anthony Modeste (15.) und Tarik Elyounoussi (84.) der zweite Saisonsieg, die TSG ist damit weiter ungeschlagen und mischt in der Tabelle ganz vorne mit.

Hinter Tabellenführer SC Paderborn ist die TSG Zweiter, noch vor dem FC Bayern.

In Stuttgart wächst dagegen der Druck auf Trainer Veh und Sportvorstand Fredi Bobic.

So klang Modestes Führung bei SPORT1.fm:

Stuttgart startet engagiert

Ein wenig mehr Unordnung im Spiel und damit mehr Überraschungsmomente hatte sich Trainer Veh von seiner Mannschaft erwartet und auf eine "Initialzündung" gehofft.

Die aber blieb aus, weil die Abstimmung nicht passte, weil gut gemeinte Pässe nicht ankamen.

Stuttgart begannen sehr engagiert, hatte mehr vom Spiel, aber nur wenige gute Ansätze zu bieten - es fehlten die Ideen.

Gefährlich wurde es ab und an nur bei Standards oder Flanken, einige wenige Weitschüsse flogen am Tor vorbei oder darüber hinweg.

Ibisevic krank

In seinem 100. Bundesligaspiel als Trainer des VfB musste Veh auf den zuletzt so erfolglosen wie umstrittenen Vedad Ibisevic (fiebrige Erkältung) verzichten.

Für den Bosnier spielte Daniel Didavi. Zudem wählte Veh eine neue Taktik:

Im Mittelfeld bildeten Orial Romeu, Christian Gentner, Moritz Leitner und Didavi eine Raute, Martin Harnik und Timo Werner den Angriff. Die Umstellung schien dem VfB zunächst zu behagen, er wirkte lebhaft. Aber nicht lange.

Modeste trifft aus dem Nichts

Vielleicht wäre alles ganz anders gekommen, aber nach einer Flanke von Gotuko Sakai vergab Harnik per Kopf die Führung (9.) - Torhüter Oliver Baumann klärte.

Hoffenheim blieb gegen die fast übereifrigen Stuttgarter gelassen und nutzte seine erste Chance zur Führung:

Einen Freistoß von Sebastian Rudy, wie zuletzt in der Nationalmannschaft als rechter Verteidiger im Einsatz, köpfte Modeste ein (15.), Bewacher Daniel Schwaab sah dabei schlecht aus.

Hoffenheim vorne schwach

Hoffenheim war keineswegs überzeugend, vor allem in der Offensive lief trotz Elyounoussis entscheidenden Treffers nach gelungener Vorarbeit von Kevin Volland wenig zusammen.

Konzentrierte Arbeit in der Rückwärtsbewegung reichte allerdings, um nach der Führung nicht groß in Bedrängnis zu geraten gegen einen VfB, dem erkennbar eine Spielidee und zudem Selbstvertrauen fehlen.

Besserung ist nicht in Sicht: In der kommenden englischen Woche geht es für die Schwaben zu Borussia Dortmund.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel