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Naldo bejubelt sein Tor zum 1:0. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 9. Spieltags

Wolfsburg berauscht sich nach dem Sieg über Mainz am eigenen Können. Verteidiger Naldo glänzt nicht nur als Torschütze.

Wolfsburg - Während die Spieler des VfL Wolfsburg im Hintergrund noch mit den Fans jubelten, lobte Manager Klaus Allofs sein Team schon überschwänglich.

"Wir haben unheimliche Spielfreude, Zweikampfstärke und Willen gezeigt", sagte der Ex-Nationalspieler direkt nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg gegen den FSV Mainz (Spielbericht) und konnte dabei ein breites Grinsen nicht unterdrücken (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Drei Tage nach dem 4:2-Sieg in der Europa League beim FK Krasnodar krönten die Niedersachsen mit dem vierten Ligasieg in Folge eine perfekte Englische Woche - und setzten sich ganz oben in der Tabelle auf dem Champions-League-Platz drei fest.

Matchwinner war wieder einmal Torjäger Naldo, der den Führungstreffer (15.) selbst erzielte und beim zweiten Tor durch Ivan Perisic (59.) mit einem zuvor gewonnenen Kopfball ebenfalls maßgeblich beteiligt war. Daniel Caligiuri stellte kurz vor Schluss den Endstand her (87.).

"Ich versuche immer, ein Tor zu machen", sagte der wuchtige Brasilianer und bekam nach seinem 34. Bundesliga-Tor auch ein Lob vom Gegner: "Ihn zu verteidigen ist nicht leicht", musste auch FSV-Trainer Kasper Hjulmand einsehen, der in Wolfsburg seine erste Niederlage als Bundesliga-Trainer hinnehmen musste.

VfL-Trainer Dieter Hecking überraschte bei der Startaufstellung. Anstelle des etatmäßigen Rechtsverteidigers Sebastian Jung lief der deutlich offensivere Portugiese Vieirinha auf. Diese Maßnahme fruchtete, Wolfsburg war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft (SHOP: Jetzt Fanartikel von Mainz kaufen).

Die Doppelbelastung durch das Europacup-Spiel drei Tage zuvor war den Wölfen nicht anzumerken (

). Dabei liefen bis auf Jung alle Spieler auf, die auch schon am Donnerstag in Krasnodar in der Startelf gestanden haben.

So klang das 3:0 auf SPORT1.fm

Wenn es vor 26.238 Zuschauern gefährlich wurde, dann war meistens auch Mittelfeldstar Kevin de Bruyne beteiligt. Der 22-Millionen-Euro-Mann, der sich seit Wochen in überragender Form befindet, bereitete auch die großen Chancen von Perisic (10. und 23.) mit genialen Pässen vor.

Der Mainzer Johannes Geis versuchte zwar mit allen Mitteln, de Bruyne zu stoppen, doch der Belgier wusste sich zu wehren. Die Vorarbeit zum 1:0 lieferte aber Marcel Schäfer, der in seinem ersten Saisonspiel von Beginn an den verletzten Schweizer Ricardo Rodriguez glänzend vertrat (SHOP: Jetzt Fanartikel von Wolfsburg kaufen).

Von den Mainzern kam nach dem Rückstand herzlich wenig, in der 25. Minute wäre ihnen trotzdem beinahe der glückliche Ausgleich geglückt. Stürmer Filip Djuricic scheiterte aber an VfL-Torhüter Diego Benaglio.

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen noch deutlicher und spielten sich phasenweise in einen Rausch. Die Gäste konnten sich bei ihrem Schlussmann Loris Karius bedanken, dass die Niederlage nicht noch deutlich höher ausfiel.

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