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Lucien Favre ist seit 2011 Trainer bei Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre sieht sich - zumindest im Moment - mit den "Fohlen" als Jäger des FC Bayern.

"Der Begriff ist für mich kein Problem. Ich bin gerne Bayern-Jäger, das ist ja auch die Wahrheit, wenn man auf die Tabelle schaut", sagte er der "Bild am Sonntag".

Der Schweizer schränkte jedoch ein: "Wir müssen trotzdem realistisch bleiben. Hoffenheim, Mainz und Wolfsburg sind knapp hinter uns, das sind auch Bayern-Jäger. Es kann schnell gehen und dann bist du Achter oder Zehnter. Letztlich ist nur wichtig, wo wir im Mai stehen. Die Fans dürfen träumen, aber Platz 2 ist kein Grund, durchzuknallen."

Favre lobte die Arbeit von Bayern-Trainer Pep Guardiola: "Wir sollten nicht vergessen, dass Jupp Heynckes mit den Bayern das Triple gewonnen hat. Danach war es für einen neuen Trainer extrem schwer, und es ist fantastisch, was Pep Guardiola mit der Mannschaft macht. Man erkennt seine Ideen, seine Philosophie. Es ist extrem schwer, gegen ihn und die Bayern zu bestehen."

Gladbachs Coach gab aber auch zu bedenken: "Schwer ist es gegen uns auch zu spielen."

Favres früherer Schützling Marco Reus könnte nach der Saison von Borussia Dortmund nach München wechseln. Der 56-Jährige dazu: "Ich sage es Ihnen ganz ehrlich: Es wäre für die Bundesliga nicht gut, wenn er auch noch zu Bayern geht. Aber es ist klar, dass sich Bayern mit ihm beschäftigen muss."

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