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Schalkes Trainer Jens Keller guckt frustriert zu Boden. Er weiß ja, was jetzt wieder auf ihn zukommen wird

Die Vereinsführung des FC Schalke 04 hat nach der 1:2-Niederlage bei 1899 Hoffenheim (Bericht) am Samstag offenbar für Dienstag eine Krisensitzung einberufen.

Nach Informationen der "WAZ" soll dabei neben den schwankenden Leistungen der Mannschaft auch die Zukunft von Trainer Jens Keller thematisiert werden.

"Wir werden analysieren, woran es liegt und treffen dann die notwendigen Entscheidungen", kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies am Sonntag an.

Nach der Pleite in Hoffenheim stehen für die Schalker nach sieben Bundesliga-Spieltagen bei nur zwei Siegen bereits drei Niederlagen zu Buche, im DFB-Pokal kam bereits in der ersten Runde das Aus bei Drittligist Dynamo Dresden.

In der Champions League gelang den "Königsblauen" nach einem starken Auftakt mit dem 1:1 beim FC Chelsea in der vergangenen Woche zuhause nur ein 1:1 gegen Außenseiter NK Maribor.

Dabei hatte sich der Vorjahresdritte der Bundesliga nach zwei Siegen bei Werder Bremen (3:0) und im Derby gegen Borussia Dortmund (2:1) bereits im Aufwärtstrend gewähnt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Es war in den vergangenen Partien ein Auf und Ab. Es fehlte die Konstanz", sagte Sportvorstand Horst Heldt am Samstag über die schwankenden Leistungen seiner Mannschaft: "Das ist frustrierend."

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Hoffenheim kritisierte Heldt "unnötige individuelle Fehler", die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor und bemängelte "eklatante Schwächen in der Rückwärtsbewegung."

Im Vorstandskreis soll nun am Dienstag über mögliche Konsequenzen beraten werden, auch der umstrittene Keller muss wohl einmal mehr um seinen Job bangen.

Nächster Gegner der momentan nur auf Platz elf rangierenden Schalker nach der Länderspielpause ist am 18.10. Tabellennachbar Hertha BSC.

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