Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund wünscht sich in der erneuten Diskussion um das Handspiel mehr Klarheit.

"Die Regel ist klar, aber ob Absicht oder nicht, ist Interpretationssache", sagte der BVB-Coach SPORT1 am Rande der Trainertagung in Mönchengladbach.

Er forderte: "Man muss es so regeln, dass die Schiedsrichter nicht so oft interpretieren müssen und alle Anderen, die hinterher auf die Situation schauen, dann sagen: 'War doch anders.'"

Klopp brach zudem eine Lanze für die Schiedsrichter. "Unser Respekt vor den Schiedsrichtern ist maximal groß", versicherte der 47-Jährige: "Es ist wichtig, dass man das auch mal sagt. In der Hitze des Gefechts kann der Eindruck entstehen, dass das nicht so wäre."

Nicht nur beim Handspiel sieht Klopp Unklarheiten und dadurch Probleme für die Referees.

"Die Verkörperung der Körperfläche geht auch irgendwo bei 13 Zentimeter Abstand vom Körper los. Auch das ist nicht ganz klar", gab er zu bedenken und fügte an: "Das wird immer ein Thema sein, genauso wie Luftkämpfe, auch die Abseitsentscheidung ist extrem schwer."

Durch den strittigen Handelfmeter gegen Borussia Mönchengladbach im Sonntagsspiel gegen Mainz 05 war erneut Verwirrung um die Handspielregel aufgekommen. Gladbachs Trainer Lucien Favre hatte sich daraufhin vehement beschwert.

Hier weiterlesen: Favre nach Handspiel-Ärger so wütend wie nie

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