Das Thema Handspiel sorgt in der Bundesliga weiter für Verunsicherung und Unverständnis.

Werder Bremens Sportdirektor Thomas Eichin kann selbst nicht mehr sagen, wie die Regel für Handspiel lautet.

"Ich weiß es nicht mehr. Ich habe da jetzt auch mittlerweile so viel darüber gelesen und das ist ein unsägliches Thema", sagte Eichin im Gespräch mit SPORT1.

Der 47-Jährige weiter: "Ich kann mit allen mitfühlen, die sich nach Spieltagen darüber aufregen."

Eichin hat aber auch Mitleid mit den Unparteiischen: "Am meisten fühle ich aber mit unseren Schiedsrichtern. Das ist wirklich super schwierig für sie, die richtige Entscheidung zu treffen."

Auch für Bayern-Star Thomas Müller ist die Regel kompliziert.

"Ich bin mir sicher", sagte der Nationalspieler, "es gibt fast identische Szenen, in denen im Nachhinein gesehen unterschiedliche Entscheidungen getroffen wurden. Das mit der Handregel ist auch für mich schwer zu handhaben."

Zuletzt hatte es mehrere strittige Entscheidungen in Bezug auf das absichtliches Handspiel oder Vergrößerung der Körperfläche gegeben. Dieter Hecking sprach bei "Sky" sogar vom "Untergang des Fußball".

Philipp Lahm hatte am Rande des Paulaner Cups einen Vorschlag parat: "Am schönsten wäre es, das, was wir vorher bekommen - also vor der Saison bekommen wir immer Bilder gezeigt in Sachen Handspiel - öffentlich zu machen. Dann weiß jeder ungefähr, in welche Richtung es geht."

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