SPORT1-Experte Mario Basler macht die Vereinsführung seines ehemaligen Klubs Werder Bremen wesentlich für die aktuelle sportliche Misere an der Weser verantwortlich.

"Man hätte sich vielleicht mal früher überlegen sollen, ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen und ein paar Spieler zu holen anstatt sich tot zu sparen und in der Zweiten Liga zu landen", sagt der 30-malige Nationalspieler bei SPORT1.

"Und vielleicht muss man auch mal den Sportdirektor hinterfragen. Thomas Eichin war jahrelang im Eishockey tätig. Wenn man dann auf einmal Sportdirektor im Fußball wird, ist das schon ein himmelweiter Unterschied."

Angesichts der Verpflichtungen, die die Bremer im Sommer getätigt haben, sei schon zu erwarten gewesen, dass sie vor einer schwierigen Saison stünden. Die Norddeutschen belegen nach sieben sieglosen Spielen den 18. und letzten Platz der Bundesliga-Tabelle.

Trainer Robin Dutt nimmt Basler explizit in Schutz. "Die Mannschaft ist nicht stark genug, Dutt hat also einfach nicht das Spielermaterial zur Verfügung. Der Trainer ist dann die ärmste Sau, der Gelackmeierte." Ein Trainerwechsel ist daher für Basler keine Option: "Ich sehe keinen anderen Trainer, der Werder besser helfen kann als Robin Dutt."

Wie Mario Basler die Bremer Spieler aufrütteln würde, was er zu einem möglichen Investorenengagement bei Werder denkt und wie er die aktuelle Entwicklung beim FC Bayern beurteilt, sagt er im kompletten Interview am Donnerstag um 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell.

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