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Massimo Busacca ist seit Juli 2011 Leiter der FIFA-Schiedsrichterabteilung
Massimo Busacca ist seit Juli 2011 Leiter der FIFA-Schiedsrichterabteilung

Seit Wochen diskutiert die Bundesliga über die umstrittene Handspielregel. Nun meldet sich der Leiter der Schiedsrichterabteilung beim Weltverband FIFA, Massimo Busacca, zu Wort - und übt harsche Kritik.

"Die Regel müsste den Bundesliga-Spielern und -Trainern nur mal richtig erklärt werden. Da sind auch die nationalen Verbände gefordert. Wir haben genau das bei der WM getan und Trainer wie Joachim Löw mit ins Boot geholt. Wir hatten kein Problem mit der Handregel", sagte der Schweizer der "Bild".

"Es geht nur um zwei entscheidende Fragen: War das Handspiel nicht absichtlich oder absichtlich? War die Handbewegung natürlich oder unnatürlich? Man kann ab und zu über die Interpretation der Regel durch die Referees streiten. Nicht aber über die Regel selbst. Die ist gut und entspricht dem Geist des Fußballs", so der 45-Jährige weiter.

Auch deshalb sei das vorsorgliche Anlegen der Hände durch die Spieler, um eine mögliche Vergrößerung der Körperfläche zu verhindern, eigentlich nicht erforderlich: "Nicht jedes Handspiel muss gepfiffen werden. Es wäre unnatürlich, wenn ein Spieler im Strafraum auf einmal seine Hände hinter dem Rücken versteckt. Die Regel muss nur richtig interpretiert werden."

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