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Peter Stöger erlebte mit dem 1. FC Köln einen gebrauchten Abend

Trainer Peter Stöger vom 1. FC Köln hat Spekulationen um ein bevorstehendes Karriereende des verletzten Ex-Nationalstürmers Patrick Helmes zurückgewiesen.

"Diese Gerüchte halte ich für absoluten Blödsinn", sagte der 48-Jährige der "Bild"-Zeitung: "Er arbeitet an seinem Comeback, und wir lassen alles auf uns zukommen."

Einen Zeitrahmen, wann Helmes zurückkehre, gebe es aber weiterhin nicht. Der 30-Jährige laboriert seit der Sommerpause an einem Knorpelschaden in der Hüfte.

Als Ausrede für die weiterhin schwache Offensiv-Ausbeute (vier Tore in sieben Spielen) des Aufsteigers lässt Stöger das Fehlen des Stürmers jedoch nicht gelten.

"Wir können es momentan nicht ändern, dass er nicht spielen kann. Und ich werde sein Fehlen nicht als Alibi verwenden. Wir haben andere Jungs, die das auffangen können und müssen - und die Tore schießen", sagte der Österreicher.

Vom bislang torlosen Neuzugang Simon Zoller sei er "überhaupt nicht" enttäuscht.

"Simon ist für uns wie eine Aktie. Und eine Aktie geht auch nicht von heute auf morgen das Zigfache in die Luft", sagte Stöger.

Nach erfolgreichen Stationen in der Dritten (VfL Osnabrück) und Zweiten Liga (1. FC Kaiserslautern) müsse sich der Angreifer nun an die Bundesliga gewöhnen: "Er kriegt seine Zeit von mir. Mit allen Schlägen, die er von außen oder mir kriegt."

Nach sieben Spielen stehen die Rheinländer mit sechs Punkten auf Rang 14, Stöger sieht das ausgegebene Saisonziel daher nicht in Gefahr: "Platz 15 ist mit diesen Jungs machbar. Ideal wäre es, permanent um Platz zehn zu stehen. Dann hätten wir eine gewisse Ruhe im Klub und im Umfeld. Realistisch ist das aber nicht."

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