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Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer von Borussia Dortmund

Jürgen Klopp geht mit seiner ersten größeren sportlichen Krise als Trainer von Borussia Dortmund kämpferisch um.

"Wir rücken zusammen. Wir sind uns vollkommen einig, dass wir da rauskommen", sagte der Coach im Interview mit der "FAZ": "Dass jetzt Fragen nach der Einstellung meiner Mannschaft gestellt werden, ist ganz normal. Da steht Borussia Dortmund drauf, da hat also auch Borussia Dortmund drin zu sein."

Der BVB liegt derzeit mit sieben Punkten nach sieben Saisonspielen nur auf Rang 13. Vier Mal gingen die Westfalen bereits als Verlierer vom Platz, zuletzt setzte es ein 0:1 vor heimischem Publikum gegen den Hamburger SV.

"Ich bin sehr selbstkritisch, und ich respektiere auch Kritiker, aber das Entscheidende ist: Ich weiß, dass ich nicht um einen Prozentpunkt nachgelassen habe. Ich habe kein Feuer verloren oder sonstwas", sagte Klopp auf die Frage, was die Krise mit ihm gemacht habe.

Aufgrund einiger Verletzter und den fehlenden Nationalspielern kann Klopp derzeit nicht an seinem Wunschsystem basteln. "Wir haben eine sehr durchlässige Konstellation mit den Amateuren und der U19 und können schon ein sinnvolles Training machen, können allerdings nicht an unserem Mannschaftsspiel arbeiten."

Hoffnung machen dem 47-Jährigen aber die Rekonvaleszenten. "Der Geduldsfaden von Ilkay Gündogan ist nach 14 Monaten zu Ende, der hat soviel Bock, dass er kaum noch zu bremsen ist. Bei Reus und Mkhitaryan ist es genauso."

Am kommenden Samstag gastiert der BVB beim Aufsteiger 1. FC Köln.

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