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Horst Heldt (l.) hat Jens Keller nach 22 Monaten als Trainer auf Schalke entlassen

Horst Heldt hat die Trennung von Trainer Jens Keller verteidigt.

"Jens Keller hat viel aus der Mannschaft herausgeholt. Wir haben drei Mal hintereinander in der Champions League gespielt, aber keine Konstanz hineinbekommen", sagte der Sport-Vorstand von FC Schalke 04 im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Die fehlende Stabilität hatte aber "nicht Jens Keller alleine zu verantworten, sondern da sind auch die Spieler in der Pflicht", so Heldt.

Der Wechsel zu Roberto Di Matteo in dieser Woche sei daher der richtige Schritt gewesen: "Wir haben uns jetzt in der Länderspielpause dazu entschieden, damit der neue Trainer Zeit hat, die Mannschaft kennenzulernen."

Den Vorwurf, Keller sei in Gelsenkirchen schrittweise demontiert worden, weil immer wieder Gespräche mit möglichen Nachfolgern geführt wurden, wies der 44-Jährige zurück.

"Den Vorwurf, dass wir ihn nicht unterstützt hätten, können wir weit von uns weisen. Im Innenverhältnis hatten wir immer eine klare Absprache. Zu meinen Aufgaben gehört es eben, mir gegebenenfalls einen Plan B zu überlegen. Jens wusste das", sagte Heldt.

Medienberichte über die Verhandlungen mit anderen Trainern seien außerdem schwer zu vermeiden: "Die Gespräche sind ja nicht am Stammtisch geführt worden. Dass dennoch das ein oder andere davon an die Öffentlichkeit gerät, gehört zum Journalismus."

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