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Dante flog mit Brasilien im Halbfinale der WM raus

Bayerns Verteidiger Dante glaubt sein Leistungstal nach der WM überwunden zu haben.

"Es war nicht einfach für mich und ich hatte auch mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen", sagte er rückblickend im Gespräch mit SPORT1.

"Ich habe viel gearbeitet, um wieder mein Niveau zu erreichen." Als Grund nennt er auch die Länderspielpause.

Dante war seit dem WM-Halbfinale gegen Deutschland (1:7) für Brasilien nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Auch in der letzten Länderspielpause wurde er nicht nominiert und arbeitete stattdessen in München.

"Die Pause hat mir gut getan, ich konnte gut trainieren, musste nicht diese lange Reise machen", erklärte er und fügte ehrlich an: "In der letzten Saison hat mich das zu viel Energie gekostet." Seine eigene Leistungsdelle sieht Dante, der am Samstag seinen 31. Geburtstag feierte, mittlerweile als abgehakt an.

"Bei Bayern haben wir keine Zeit zu feiern, wir haben auch keine Zeit zu weinen. Bei Bayern München musst du immer top sein, egal, was mit dir vorher passiert ist."

Den Konkurrenzkampf mit Neuzugang Medhi Benatia nimmt der Brasilianer professionell an, es sei klar, dass Trainer Pep Guardiola in der Saison immer wieder rotieren werde.

Zudem forderte der Abwehrspezialist nach dem 6:0-Sieg über Werder Bremen seine Kollegen auf, "auf dem Boden" zu bleiben und konzentriert weiterzumachen.

Denn beim AS Rom werde es nun in der Champions League (Di., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) richtig schwer. "Rom ist der stärkste Gegner in unserer Gruppe, wir brauchen dort eine Topleistung."

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