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Thomas Eichin (r.) und Wolfgang Niersbach (M.) sind zu Gast im Volkswagen Doppelpass

Thomas Eichin, Geschäftsführer Sport von Werder Bremen, hat die 0:6-Niederlage der Hanseaten beim FC Bayern noch nicht verdaut.

"Da haben wir sicherlich noch eine Zeit dran zu knabbern. Wenn man so auf die Schlachtbank geführt wurde wie wir, ist sicherlich Gesprächsbedarf da", sagte Eichin im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Bremen ist nach der Pleite in München weiter Tabellenletzter.

"Wir sind in einer beängstigenden Situation", räumte Eichin ein. Dass das kommende Spiel gegen den 1.FC Köln über Wohl und Wehe von Trainer Robin Dutt entscheiden werde, wollte der ehemalige Abwehrspieler aber nicht direkt bestätigen.

"Die Vorbereitung und die ersten Spiele gaben überhaupt keinen Anlass für Kritik am Trainer. Wir haben eine klare positive Entwicklung in unserer Mannschaft festgestellt. Leider haben in den ersten sieben Spielen die Punkte nicht gepasst", erklärte Eichin.

"Richtig ist: Wir werden alle nach Ergebnissen bemessen, das weiß auch Robin Dutt. Wir haben einen ganz engen Austausch. Das sind die Mechanismen in der Bundesliga. Und Freitag (gegen Köln, Anm. d. Red) ist für uns ein ganz wichtiges Spiel. Das kann man ruhig als Endspiel bezeichnen. Aber das hat überhaupt nichts mit dem Trainer zu tun."

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach machte Eichin trotzdem Mut: "Ich kann immer wieder nur sagen: Für mich gilt Werder Bremen nach wie vor zu den absolut stärksten Marken der Bundesliga von der Sympathie her."

Niersbach weiter: "Wie die Zuschauer letztes Jahr mitgegangen sind, das zeigt die Verbundenheit der Stadt, der Region, zum SV Werder. Und so sehr ich als Präsident ja neutral sein muss, wünsche ich natürlich Thomas und Werder, dass sie da unten raus kommen."

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