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Hakan Calhanoglu (l.) und Trainer Roger Schmidt sind seit der laufenden Saison bei Bayer

Trainer Roger Schmidt lobt in der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg Neuzugang Hakan Calhanoglu.

"Er hat das sehr gut gemacht. Er erfüllt unsere Erwartungen und hat einen guten Start hingelegt. Er fühlt sich wohl in Leverkusen", so der Coach von Bayer Leverkusen.

Auch sein Verhalten rund um die Pistolen-Affäre im türkischen Nationalteam beeindruckt Schmidt: "Es ist sicherlich bemerkenswert, dass er sich so einer Situation wie jetzt im Sportstudio stellt und diese Dinge offen und ehrlich beantwortet. Ich hätte mir gewünscht, dass auch mehr übers Sportliche gesprochen wird. Ich hoffe, er empfindet das jetzt als Befreiung, es ist alles dazu gesagt. Ich hoffe, er kann sich jetzt wieder auf Fußball konzentrieren."

Zenit hatte zuletzt lange Spielpause. Ein Vorteil für Bayer sieht er darin aber nicht.

"Ich glaube, das wird nicht entscheidend sein. Wir müssen unser Spiel aufziehen und dürfen St. Petersburg nicht zum Zug kommen lassen. Sie sind gerade im Umschaltspiel sehr gefährlich", sagt Schmidt.

Daher hat er sich auch schon einen Match-Plan zurecht gelegt.

"Wir wollen Torchance herausspielen und das Spiel bestimmen, wie in den ersten beiden Champions-League-Spielen auch. Von Zenit erwarte ich Konter-Fußball, da müssen wir gut abgesichert sein und Gegenpressing spielen, um ihnen die Stärke zu nehmen", erklärt Schmidt.

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