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Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer von Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fordert von der Mannschaft eine Kraftanstrengung um den Tabellenkeller der Bundesliga zu verlassen.

"Das wird Knochenarbeit", sagte Watzke der "Bild": "Wir - damit meine ich vor allem die Mannschaft - müssen alle Kraft aufbringen, um dort unten rauszukommen."

Der 55-Jährige warnte davor, die Situation zu unterschätzen: "Der größte Fehler, den wir jetzt machen könnten, wäre es, diese sportliche Krise klein zu reden."

Dass Trainer Jürgen Klopp bei anhaltendem Misserfolg hinschmeißen könnte, kann sich Watzke nicht vorstellen: "Das schließe ich komplett aus. Jürgen wird immer die passende Lösung finden. Außerdem fühlt er sich unserem gemeinsamen Projekt viel zu sehr verbunden."

Und weiter: "Wir stehen seit Jahren auf der Sonnenseite, sind von Erfolg zu Erfolg geeilt. Warum sollten wir uns dann jetzt in der ersten wirklichen sportlichen Krise nur mit Negativ-Gedanken beschäftigen?"

Ein Rauswurf von Trainer Klopp würde beim BVB niemals in Frage kommen, erklärte Watzke: "Ich habe immer gesagt, dass unser Trainer das Ende seiner Zeit beim BVB selbst bestimmt. Dabei bleibt es. Jürgen ist genauso akribisch und innovativ wie am ersten Tag. Er ist nicht eine Sekunde lang amtsmüde, er hat genau die gleiche Energie."

An einen möglichen Abstieg verschwendet der BVB-Boss keinen Gedanken: "Das ist doch gar nicht das Thema. Wir werden nicht in Abstiegsgefahr geraten. Aber wir sind meilenweit von dem entfernt, was wir uns vorgenommen haben. Demzufolge ist es eine sehr ernste Situation."

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