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Erst der Jubel, dann die Verletzung: Hamburgs Pierre-Michel Lasogga verletzte sich im Test

Keine Gnade für die alte Liebe: Pierre-Michel Lasogga vom Hamburger SV verspricht im Duell mit seinem Ex-Klub Hertha BSC aus Berlin vollen Einsatz.

Zwar habe sich der Angreifer noch nicht entschieden, ob er im Falle eines Treffers jubeln wird, aber "Fakt ist, dass ich keine Rücksicht auf meine Gefühle zu Hertha nehmen kann. Ich bin Spieler des HSV, und das sehr gern", sagte Lasogga dem "Hamburger Abendblatt".

Lasogga trifft erstmals auf seinen Ex-Klub. Die "Alte Dame" machte den bulligen Stürmer zum Profi, von 2010 bis 2013 ging Lasogga für die Hertha auf Torejagd.

Nach seinem Wechsel an die Elbe rechnet er bei seiner Rückkehr nicht mit einem Pfeifkonzert.

"Ich weiß nicht, wie die Leute auf mich reagieren werden, aber ich glaube nicht, dass sie mich auspfeifen werden", sagte Lasogga: "Es gibt auch keinen Grund dafür. Ich habe immer alles für die Hertha-Fans gegeben." Zuletzt zeigte Lasogga nach Verletzungsproblemen wieder ansteigende Form und erzielte zwei Treffer in Serie gegen Borussia Dortmund (1:0) und 1899 Hoffenheim (1:1).

Trainer Joe Zinnbauer (44) bangt vor der Partie in der Hauptstadt weiter um den Einsatz von Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier (Muskelquetschung).

"Er wird alles tun, um spielen zu können", sagte Zinnbauer. Sollte Diekmeier ausfallen, stünde wie zuletzt gegen Hoffenheim Ashton Götz bereit.

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