Von Patrick Mayer

Fritz Keller, Präsident des SC Freiburg, hat trotz der sportlichen Situation der Badener eine angebliche Krise verneint.

Der Sportclub steht nach acht Spieltagen mit nur fünf Punkten auf einem Abstiegsplatz der Bundesliga (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Es gab zuletzt keinen einzigen Pfiff, weil die Leute wissen, wie die Ergebnisse zustande gekommen sind. Wir sind alle ein bisschen enttäuscht, keine Frage. Aber es gibt keine Krise", sagte der 57-Jährige vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Sa., ab 15 Uhr LIVE bei SPORT1.fm u. im TICKER).

"Das ist absoluter Blödsinn", sagte Keller. Dennoch, sagte er weiter, kalkuliere der Sportclub jedes Jahr mit einem Abstieg. Das Umfeld wisse, dass der Klub "für solche Eventualitäten immer was unter dem Kopfkissen liegen" habe.

"Schauen Sie sich doch nur den Tabellenstand von Borussia Dortmund an. Es wäre vermessen, wenn wir als SC Freiburg, der jetzt zwei Punkte hinter dem BVB steht, solch eine Situation nicht einplanen würden", meinte er.

Der Vereinsboss glaubt aber trotz der prekären Lage fest an einen Klassenverbleib der Breisgauer. Die Mannschaft habe die Breite und die Qualität, "damit wir das genauso wieder umbiegen, wie wir es in den vergangenen Jahren geschafft haben".

Freiburg stand in den Vorjahren immer mal wieder in der Hinserie auf einem Abstiegsplatz, steigerte sich aber im Saisonverlauf und schloss zum Beispiel die vergangene Spielzeit auf Platz 14 ab.

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