vergrößernverkleinern

Der FC Bayern liebäugelt weiter mit einer Verpflichtung von Dortmunds Marco Reus.

"Auch wir in München wissen, dass er eine hohe Qualität hat. Und auch wir kennen seine Klausel. Möglicherweise ist ein junger, deutscher Nationalspieler solcher Qualität für uns interessant. Aber ich will jetzt nicht in Dortmund für Unruhe sorgen", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Reus kann offenbar nach der Saison für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechseln.

Rummenigge erklärte vor dem Duell mit Dortmund am Samstag, dass das Verhältnis zum BVB weiter belastet sei: "Borussia Dortmund hat uns mitgeteilt, dass sie auf ein Essen mit dem FC Bayern keinen Wert legen. Natürlich ist das Verhältnis mit dem BVB nicht gut."

Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen antwortete auf die Frage, ob die Bayern Reus zum Preis von 25 Millionen holen müssen: "Es ist ja bekannt, dass wir auch schon Transfers mit höheren Ablösesummen gemacht haben. Aktuell haben wir uns mit diesem Thema noch nicht befasst."

Derweil hat der BVB die Gespräche mit Reus über eine vorzeitige Vertragsverlängerung aufgrund der sportlichen Lage erst einmal auf Eis gelegt.

"Die aktuelle Situation erfordert von allen volle Konzentration, und es hat allerhöchste Priorität, dass wir da schnellstmöglich rauskommen. Alles andere steht derzeit natürlich hintan", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der "Sport Bild".

Zorc betonte aber, dass man weiterhin alles tun werde, um den Nationalspieler zu halten: "An unserer Intention, dass wir den Weg mit Marco weitergehen möchten, hat sich nichts geändert."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel