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: Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf zeigt in seinem zweiten Bundesligaspiel für Freiburg eine tadellose Leistung. Der U-19-Europameister legt die Gladbacher Tormaschine lahm und gehört beim 0:0 zu den besten Spielern auf dem Feld. Zeigt Kempf auch in der Zukunft solche Leistungen, wird kein Freiburger mehr den Verlust von Matthias Ginter beklagen

Der SC Freiburg muss vor dem Punktspiel am Sonntag (17.30 Uhr) beim Aufsteiger 1. FC Köln um die Einsätze von Mittelfeldspieler Mike Frantz und Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf bangen.

Der 28-jährige Frantz konnte nach seinen Nackenbeschwerden erst am Freitag wieder ins Training einsteigen. Der Ex-Frankfurter Kempf (19) plagt sich weiterhin mit einer Patellasehnen-Entzündung.

Verzichten muss der Tabellenvorletzte in Köln definitiv auf Abwehrspieler Pavel Krmas (Innenbandverletzung) und Maximilian Philipp (Außenbandriss).

Freiburgs Trainer Christian Streich hat großen Respekt vor den Rheinländern, die nach neun Spieltagen sieben Punkte mehr auf dem Konto haben als die in der laufenden Bundesliga-Saison noch sieglosen Breisgauer (fünf Zähler). "Sie sind stabil, körperlich stark und extrem gut organisiert. Da ist richtig Qualität", lobte Streich den Gegner aus Köln.

Dennoch ist Streich optimistisch, dass sich der im Pokalspiel (5: 2 bei 1860 München) am Mittwoch angedeutete Aufwärtstrend fortsetzt. "Da haben wir wieder miteinander Fußball gespielt. Da konnte man phasenweise erkennen: Das war Freiburg", meinte der 49-Jährige, der im Zweitrundenspiel bei den "Löwen" rotiert und sechs Positionen neu besetzt hatte.

Fest steht, dass Stammkeeper Roman Bürki für den im Pokal eingesetzten Sebastian Mielitz zwischen die Pfosten zurückkehrt. "Es gibt aber vier bis fünf Positionen, bei denen wir überlegen müssen", sagte Streich.

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