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Sebastian Rode hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2017

München - Bayern-Profi Sebastian Rode spricht vor dem Frankfurt-Spiel bei SPORT1 über seinen Ex-Klub und die Unterschiede zwischen den Vereinen.

Kickers Offenbach, Eintracht Frankfurt und jetzt der FC Bayern München. Ein steiler Karriereweg für Sebastian Rode.

Und eine Herausforderung, denn in München muss sich der frühere Frankfurter Stammspieler neu einreihen.

Trotzdem ist der Blondschopf weiterhin zufrieden mit seiner Entscheidung, zum Rekordmeister gegangen zu sein.

Das sagte Rode vor der Rückkehr nach Frankfurt im Gespräch mit SPORT1.

"Es war auf jeden Fall der richtige Schritt. Was ich hier schon alles mitnehmen und lernen konnte durch den Trainer und im Team von anderen Spielern, das hat mich bestätigt", erklärte der Mittelfeldspieler.

"Verfalle nicht in Angst"

"Ich hatte schon die ein oder andere Einsatzzeit, gerne hätte ich noch mehr, das kommt vielleicht noch."

Mit dem enormen Konkurrenzkampf in München geht er ohnehin gelassen um und betont, "nicht in Angst" zu verfallen.

Schon im Match gegen Eintracht Frankfurt könnte der 24-Jährige, der beim 2:0-Sieg über den AS Rom sein Champions-League-Debüt feierte, in der Startformation stehen.

Nach der Verletzung von David Alaba könnte Juan Bernat in die Dreierkette rücken, um den freien Platz im Mittelfeld konkurrieren Pierre-Emile Hjöbjerg und Rode.

Guardiola schwärmt von Rode

"Es hört sich komisch an, weil er häufig nur auf der Bank sitzt, aber er ist mein 'favourite player' in der Mannschaft", schwärmte Bayern-Trainer Pep Guardiola am Freitag von Rode.

"Er will immer, klagt nicht, hilft der Mannschaft, ist ein super Spieler für mich."

Guardiolas Lobeshymne klingt gut in Rodes Ohren, bedeutet aber keine Einsatzgarantie beim Ex-Klub.

Bereits vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart Anfang September hatte Guardiola ja verkündet: "Ich mag es, mit Sebastian Rode zu arbeiten. Er ist ein guter Typ. Sebastian ist super."

Gegen die Schwaben spielte Rode dennoch nicht.

"Seine Akribie ist der Wahnsinn"

Der bekennende Fan der TV-Serie "Two and a half men" absolvierte bisher acht Pflichtspiele für den FC Bayern und bereitete dabei ein Tor vor.

Rode beobachtet alles in München mit hellwachen Blick und ist gleichfalls vom Münchner Trainer angetan: "Seine Akribie, seine Analyse zum eigenen und zum gegnerischen Spielsystem, das ist echt Wahnsinn, wie er den Gegner seziert. Er kriegt es hin, dass alle im Spiel 100 Prozent geben."

Nach vier Jahren bei Eintracht Frankfurt hat sich Rode inzwischen an der Säbener Straße eingewöhnt, klar, dass er da immer wieder auf Unterschiede zwischen den Klubs angesprochen wird.

Zwei Welten

"Bayern ist nochmal was anderes, die Qualität im Training genauso wie das mediale Interesse, das ganze Drumherum, wenn man mit Bayern irgendwohin kommt. Die Jungs sind aber wie in Frankfurt auch ganz normale Menschen, selbst wenn sie vermeintliche Weltstars sind".

Mit den früheren Frankfurter Kollegen, aktuell auf Tabellenplatz 12, steht er weiter in Verbindung, wie er SPORT1 berichtet.

"Die Jungs haben im Moment eine schwierige Phase, seit der Länderspielpause kein Spiel mehr gewonnen", kommentierte Rode die Verfassung der Hessen und fügte an: "Dennoch werden sie uns alles abverlangen, das Waldstadion wird ausverkauft sein, die Fans werden die Jungs nach vorne peitschen."

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