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Schalke 04 um Klaas-Jan Huntelaar (r., im Duell mit Robin Knoche) spielten gegen Wolfsburg mit einer Fünferkette. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 12. Spieltags

Schalke 04 beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg. S04-Coach Roberto Di Matteo setzt dabei auf die Taktik des Bundestrainers.

Gelsenkirchen - Der VfL Wolfsburg ist kein "Bayern-Jäger" mehr, Schalke 04 dagegen bereit für den FC Chelsea.

Drei Tage vor dem Champions-League-Knaller gegen den Ex-Klub ihres Trainers Roberto Di Matteo beendeten die Königsblauen die beeindruckende Erfolgsserie des zuletzt in acht Pflichtspielen siegreichen Tabellenzweiten durch einen 3:2 (3:1)-Erfolg.

Überragender Mann der Schalker, die sich durch den vierten Sieg im siebten Pflichtspiel unter dem neuen Coach an die angestrebten Champions-League-Plätze heranpirschten, war Doppel-Torschütze Eric-Maxim Choupo-Moting (10./22.).

Christian Fuchs erhöhte (25.), Wolfsburg kam durch Ivica Olic (37.) noch in der ersten Hälfte zum Anschlusstreffer. Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Nicklas Bendtner (74.) sorgte mit seinem ersten Bundesliga-Tor für Wolfsburg noch einmal für Spannung. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

VfL-Coach Dieter Hecking blieb dennoch auch in seinem neunten Spiel als Bundesliga-Trainer auf Schalke ohne Sieg bei nur zwei Punkten.

Di Matteo hatte vor 60.989 Zuschauern mit einer Fünfer-Abwehrkette in der Grundformation überrascht, die auch Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag beim 1:0-Sieg in Spanien angewendet hatte - was aber keineswegs das Signal zu bedingungsloser Defensive war. (

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Zentral begann dabei erstmals nach dreimonatiger Verletzungspause der Brasilianer Felipe Santana, der bereits nach 47 Sekunden Olic wenige Meter vor dem Tor den Ball vom Fuß spitzelte.

Die Gastgeber wirkten von der ersten Sekunde an hochkonzentriert und bissig und belohnten sich schnell: Christian Träsch stand nach einem schönen Pass von Marco Höger zu weit von Choupo-Moting entfernt, und der Deutsch-Kameruner ließ VfL-Keeper Diego Benaglio mit einem platzierten Linksschuss keine Abwehrchance.

Dies war sichtlich ein Wirkungstreffer für die Niedersachsen: Sie brauchten einige Minuten, um sich zu berappeln. Zwar hatten sie die nahezu 100-prozentige Chance zum Ausgleich, als Olic an einer Hereingabe von Ivan Perisic vorbeirutschte (18.), doch dann wurde es bitter.

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Zunächst war erneut Choupo-Moting nach Vorarbeit von Kevin-Prince Boateng eiskalt gegen Träsch und Benaglio, dann fand ein Freistoß von Christian Fuchs an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor.

Eine Kombination der beiden besten Gästespieler ließ die "Wölfe" wieder hoffen: Perisic bediente Olic, der mit Glück vollstreckte.

Hecking verstärkte nach der Pause mit Aaron Hunt für den indisponierten Träsch nominell nochmal die Offensive. Doch von der Angriffs-Power der vergangenen Wochen war bei den Niedersachen trotz immer größerer Spielanteile lange Zeit wenig zu sehen.

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Auch Kevin De Bruyne, mit neun Vorlagen zuvor bester Vorbereiter in Europas Topligen, setzte diesmal kaum Akzente. Zudem hatten die Gäste bei einem knapp am Tor vorbeigeschlenzten Freistoß von Perisic (55.) und einem Abseitstor von Olic (57.) Pech.

Während von Schalke offensiv fast gar nichts mehr zu sehen war, stellte Bendtner mit einem Schuss durch die Beine von Schalke-Keeper Ralf Fährmann noch einmal den Anschluss her.

Neben Choupo-Moting gefielen bei Schalke vor allem Höger und Boateng. Beim VfL stachen Perisic und Olic heraus.

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