Der 53-Jährige stellt sich seiner Verantwortung und tritt nach der Pleite gegen Augsburg zurück. Der Verein reagiert enttäuscht.

München - Armin Veh ist als Cheftrainer beim VfB Stuttgart zurückgetreten. Dies teilte der Verein mit.

Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg (NACHBERICHT: Veh schimpft, Stuttgart taumelt) "hat er uns in einem persönlichen Gespräch über seine Entscheidung informiert", erklärte VfB Präsident Bernd Wahler.

"Er ist der Überzeugung, dass ein Wechsel auf der Trainerposition notwendig ist, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wir respektieren seine Entscheidung, obwohl wir auch nach dem gestrigen Spiel von ihm und seiner Arbeit überzeugt waren", sagte Wahler.

Veh selbst erläuterte seine Entscheidung wie folgt: "Dieser Schritt ist mir sehr schwer gefallen, weil mir der Verein und die Mannschaft am Herzen liegen. Letztlich musste ich aber so handeln, weil ich von der Richtigkeit dieses Schritts überzeugt bin."

Zuletzt hatte es viel Kritik gegeben. Unter anderem hatte der Stuttgarter Ex-Profi Silvio Meißner hatte im Gespräch mit SPORT1.fm nach der jüngsten Niederlage deutliche Worte gefunden (NEWS: Meißner rechnet mit Stuttgart ab).

"Die Mannschaft ist besser als der Tabellenplatz, neun Punkte aus zwölf Spielen sind einfach zu wenig. Dafür bin ich verantwortlich."

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"Quäntchen Glück hat gefehlt"

"Uns und mir fehlte einfach auch das notwendige Quäntchen Glück in vielen knappen Spielen. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft schon bald wieder punkten wird", so Veh weiter.

"Ich danke der Vereinsführung, insbesondere dem Präsidenten, für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Und es ist mir ein besonderes Anliegen, mich bei den Fans zu bedanken. Sie haben uns phantastisch unterstützt."

Veh war erst zu Saisonbeginn von Eintracht Frankfurt nach Stuttgart zurückgekehrt. Zuvor war er schon von 2006 bis 2008 VfB-Trainer gewesen. 2007 wurde er mit den Schwaben Deutscher Meister.

Derzeit liegt Stuttgart in der Bundesliga auf dem letzten Tabellenplatz.

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