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Sport-Club Freiburg v VfB Stuttgart - Bundesliga
FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - NOVEMBER 28: Carlos Armando Gruezo of SC Freiburg celebrates with team mates as he scores their second goal during the Bundesliga match between Sport-Club Freiburg and VfB Stuttgart at Schwarzwald-Stadion on November 28, 2014 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images) © getty

Freiburg - Stevens Rückkehr wird zur Gala und einem kollektiven Druckabfall für den VfB. Freiburg schenkt das Spiel durch eklatante Fehler her.

Huub Stevens hat den VfB Stuttgart bei seinem Comeback auf der Trainerbank der Schwaben auf Anhieb wieder in die Erfolgsspur geführt.

Drei Tage nach der Unterschrift des niederländischen Trainers gewannen die krisengeschüttelten Stuttgarter ein turbulentes Baden-Württemberg-Derby beim SC Freiburg klar und deutlich 4:1 (1:1) und gaben damit im Abstiegskampf ein wichtiges Lebenszeichen.

Durch die Treffer von Martin Harnik (31., 76.), Carlos Gruezo (52.) und Timo Werner (68.) kletterte der zuvor nur zweimal siegreiche VfB sogar zunächst mal auf den Relegationsplatz.

Klaus an die Latte

Vladimir Darida hatte für die Gastgeber den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (42.).

Freiburgs Felix Klaus traf zudem nur die Latte (44.). SC-Verteidiger Stefan Mitrovic sah nach einer Notbremse die Rote Karte (70.).

"Stevens-typisch" begannen die Gäste vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwaldstadion zwar mit einer defensiven Grundordnung, die Freiburger kamen aber immer wieder gefährlich nahe an den Stuttgarter Strafraum.

VfB-Keeper Sven Ulreich rettete erst gegen Jonathan Schmid in höchster Not (13.), dann ermöglichte er mit einem Fehler Sebastian Freis eine Riesenchance (24.).

Katastrophale Abwehrschnitzer

Die leicht abseitsverdächtige VfB-Führung fiel aus dem Nichts. Nationalspieler Antonio Rüdiger verlängerte im Freiburger Strafraum per Kopf und Harnik war in Torjäger-Manier zur Stelle.

Sieben Minuten später versagten dem Österreicher aber die Nerven: Nach einem aussichtsreichen Konter vergab er gegen SC-Torwart Roman Bürki.

Nach der Pause machte sich Freiburg selbst das Leben schwer. SC-Innenverteidiger Marc Torrejon brachte Harnik mit einem katastrophalen Fehlpass in Position, wieder rettete Bürki (50.).

Sekunden später nutzte Gruezo die Verwirrung in der Freiburger Abwehr mit einem Distanzschuss zur erneuten Führung.

Rot für Mitrovic

Moritz Leitner scheiterte ebenfalls am SC-Torwart (62.), ehe Werner den SC-Keeper zum 3:1 tunnelte.

Mitrovic schwächte anschließend sein Team mit einem unbeholfenen Foul gegen Harnik an der Strafraumgrenze. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) zeigte glatt Rot.

In Überzahl gelang dann Harnik noch sein fünfter Saisontreffer. Die eigentlich hoch ambitionierten Stuttgarter hatten unter Stevens-Vorgänger Armin Veh nur zwei Spiele gewonnen. Der erst vor der Saison aus Frankfurt gekommene Coach schmiss deshalb am Montag überraschend das Handtuch.

In der vergangenen Saison hatte Stevens den abstiegsbedrohten VfB erst zehn Spieltage vor Schluss übernommen, damals belegten die Schwaben Platz 14. Am Ende glückte bekanntlich die Rettung. Er hatte die beste Grundlage geschaffen, damit ihm dies wieder gelingen könnte.

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