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Hakan Calhanoglu (l.) erzielte sein drittes Saisontor. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 13. Spieltags
Hakan Calhanoglu (l.) erzielte sein drittes Saisontor. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 13. Spieltags © getty

Leverkusen - Leverkusen setzt sich gegen den FC nach einem Rückstand noch ebenso verdient wie klar durch. Ein Joker trifft doppelt.

Bayer Leverkusen hat mit einem Kraftakt einen weiteren Rückschlag verhindert und dem Erzrivalen 1. FC Köln den Zahn gezogen.

Nach einem 0:1-Rückstand im 55. rheinischen Derby gegen den Aufsteiger gewann die Werkself am Ende noch verdient mit 5:1 (1:1) und versöhnte seine Fans damit nach zuletzt zwei Heimspielen ohne Sieg.

Drei Tage nach dem 0:1 in der Champions League gegen den AS Monaco brachte der überragende Hakan Calhanoglu seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

Zunächst bereitete der türkische Nationalspieler in der 26. Minute den Ausgleich durch Karim Bellarabi vor, in der 61. Minute sorgte der Ex-Hamburger mit einem verwandelten Freistoß dann selbst für die Vorentscheidung.

Joker Drmic sticht doppelt

Der eingewechselte Josip Drmic (79. /88.) und erneut Bellarabi (90.) setzten den Schlusspunkt.

Mattias Lehmann hatte Köln, das seine zweite Niederlage hintereinander kassierte, bereits in der vierten Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht.

Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, wobei die rund 6000 mitgereisten Kölner Fans bereits in der vierten Minute jubelten, nachdem Lehmann den an ihm selbst verschuldeten Strafstoß sicher verwandelt hatte.

Zuvor war der Mittelfeldspieler von Bayer-Torwart Bernd Leno im Strafraum zu Fall gebracht worden. Der U-21-Nationalkeeper kam in dieser Szene noch gut weg, da er von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer nur verwarnt wurde.

Leno im Glück

Nach einer Viertelstunde war Leno erneut mit dem Glück im Bunde, als Kinhöfer den Gästen einen klaren Elfmeter verweigerte.

FC-Stürmer Anthony Ujah hatte nach einem schönen Pass von Kevin Vogt freie Bahn Richtung Bayer-Tor, wurde von Leno aber unsanft gestoppt. Die Pfeife von Kinhöfer blieb aber stumm.

Anschließend wurde Bayer stärker und setzte die Geißböcke mehr unter Druck.

Es bedurfte aber erst eines Torwartfehlers von FC-Keeper Timo Horn, der Bayer zum Ausgleich verhalf. Nach einem Freistoß von Calhanoglu aus rund 30 Metern ließ Horn den Ball nach vorne abprallen, so dass Bellarabi keine Mühe hatte, seinen sechsten Saisontreffer zu erzielen.

Kölner Taktik geht nicht auf

Gonzalo Castro, Calhanoglu und Sebastian Boenisch hatten anschließend vor der Pause noch gute Möglichkeiten für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel ersetzte der Schweizer Drmic Bayer-Torjäger Stefan Kießling, der in den ersten 45 Minuten nichts zu Wege gebracht hatte.

Die Kölner, die erstmals mit einer Dreierkette in der Abwehr agierten, verlegten sich im zweiten Durchgang vornehmlich auf Konter, brachten Leno aber nicht mehr in Verlegenheit.

Die defensive Taktik von Trainer Peter Stöger, der am Sonntag im Volkswagen Doppelpass (ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und auf SPORT1.fm) zu Gast sein wird, ging nicht auf.)

Friedliches Derby

Dafür bewies Calhanoglu einmal mehr seine Klasse als Freistoßschütze, als er sein drittes Saisontor erzielte. Beim 1:2 war Horn völlig machtlos.

Vor und während der brisanten Partie hatte die Polizei die Lage am und im Stadion voll im Griff.

Zwischenfälle gab es zunächst nicht, nachdem es im Vorfeld des Derbys Provokationen von beiden Seiten der Ultras gegeben hatte.

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