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"Ich möchte hier nicht im ZDF-Studio schon wieder mit irgendjemandem aneinander geraten. Aber auf 'ne doofe Frage kann man auch doof antworten", meint der BVB-Trainer, fragt mit einem genervten Blick auf den Moderator "Sind wir fertig?" und verlässt nach einem demonstrativen Abschied von Experte Oliver Kahn ("Olli, super heute wir zwei") zügig das Studio
Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer bei Borussia Dortmund © getty

München und Dortmund - Jürgen Klopp kündigt vor Hoffenheim an, seine Spieler auf ihre nervliche Belastbarkeit zu testen. Die wichtigsten Aussagen der PK.

Für Trainer Jürgen Klopp von Schlusslicht Borussia Dortmund ist es vor dem Auftakt des 14. Spieltages bereits fünf vor zwölf.

"Am Freitag ist für uns High Noon. Da müssen wir zeigen, was wir draufhaben", sagte der 47-Jährige zwei Tage vor dem Duell seines Teams mit 1899 Hoffenheim (Fr., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und im Sportradio SPORT1.fm).

Klopp betonte drei Tage nach der 0:2-Niederlage des BVB bei Eintracht Frankfurt, dass seine Mannschaft bereits seit geraumer Zeit wisse, dass sie sich im Abstiegskampf befinde und sich der aktuellen Lage auch bewusst sei.

Dennoch sei es offenbar für einige ein mentales Problem, nach einem Rückstand mit der richtigen Einstellung weiterzuspielen.

SPORT1 hat die wichtigsten Aussagen aus der PK in Dortmund.

Jürgen Klopp über:...

die Anforderung an sein Team:

"Wir versuchen jetzt im Training herauszufinden, wer dieser Situation standhalten kann und stellen danach auf. Wir müssen gucken, wer am robustesten ist."

über seine Mainzer Erfahrungen im Abstiegskampf:

"Das ist alles vergleichbar. Nicht viele von uns steckten im Abstiegskampf. Ich als Spieler ständig. Ich weiß, wie das abläuft. Der Unterschied ist allerdings gravierend. Normalerweise hat eine Mannschaft im Abstiegskampf keinen großen fußballerischen Anspruch mehr. Fehler fallen nicht mehr ins Gewicht. Bei uns ist immer eine fußballerische Enttäuschung da, dass man eine Chance mal vergeben hat."

das Personal:

"Mats Hummels und Jakub Blaszczykowski sind wieder im Training. Inwieweit das für das Wochenende reicht, da fehlen mir die Erkenntnisse. Marco Reus, Sokratis und Dong-Won Ji sind noch nicht im Training."

die Stimmung in Dortmund:

"Wir haben die große Chance, diese Situation als Verein zu schaffen ohne sich auseinanderdividieren zu lassen."

die Einstellung in der Mannschaft:

"Fleiß hilft immer, um besser zu werden. Man kann uns sehr viel vorwerfen. Aber die Bereitschaft zur Arbeit ist nicht im vorwurfsfähigen Bereich."

den Gegner aus Hoffenheim:

"Das ist eine Mannschaft mit hoher Qualität in der Offensive. Das ist eine Mannschaft, die aktiv ist und richtig gut kicken kann."

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