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Die Commerzbank-Arena wurde von 2002 bis 2005 renoviert

Von Mathias Frohnapfel

Das Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern am Samstag findet trotz des zurzeit andauernden Bahnstreiks statt.

Das teilte die Eintracht mit. Die Frankfurter Commerzbank-Arena werde wegen der besonderen Umstände bereits vier Stunden vor dem Anpfiff für die Fans geöffnet werden, also um 11.30 Uhr.

"Es wird ausdrücklich empfohlen, auf eine Anreise mit dem Auto zu verzichten beziehungsweise Fahrgemeinschaften zu bilden und zur Entzerrung der Verkehrssituation in jedem Falle frühzeitig anzureisen", heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

In Folge des Streiks wird mit zirka 1000 Fan-Bussen gerechnet.

Die Frage ist, wo diese Busse parken und ob die Fans entsprechend sicher zum Stadion gelangen können. Die Partie in der Commerzbank Arena ist mit 51.500 Zuschauern ausverkauft und beschäftigt schon im Vorfeld der Polizei. Die Verantwortlichen haben ihre Bedenken Eintracht Frankfurt vorgetragen.

Am Donnerstagnachmittag fand eine Sitzung aller Verantwortlichen statt. In Absprache mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) wurde entschieden: Die Partie wird nicht abgesagt.

"Es ist richtig, dass sich der Bahnstreik heftig niederschlagen wird", hatte Carsten Knoop, Pressesprecher von Eintracht Frankfurt, im Gespräch mit SPORT1 vor der Sitzung gesagt.

Die DFL teilte bereits am Donnerstagmittag mit, dass eine Spielabsage "nicht zur Debatte" stehe.

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