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Werner Spinner (M.) ist Präsident beim 1. FC Köln

Bundesligist 1. FC Köln plant eine Satzungsänderung, die ab 2016 erstmals in der Klubgeschichte einen bezahlten Vorstand ermöglicht. Das bestätigte Präsident Werner Spinner im Gespräch mit verschiedenen Kölner Medien.

Demnach soll den Mitgliedern die Änderung auf der Jahreshauptversammlung am 15. November zur Abstimmung vorgelegt werden, in der Satzung soll das Wort "Aufwandsentschädigung" durch "Vergütung" ersetzt werden.

Für den Erfolg des Antrags ist eine Zweidrittel-Mehrheit nötig. Die neue Regelung würde erst für das nächste Präsidium gelten, das voraussichtlich 2016 gewählt wird.

"Zeitaufwand und nervliche Belastung sind enorm", wird Spinner im "Kölner Stadt-Anzeiger" zitiert: "Man braucht eine Menge Kompetenzen, und auf Dauer wird es schwer, jemanden zu finden, der das noch ehrenamtlich macht."

Auch der Mitgliederrat unterstützt den Antrag. "Wenn wir uns zukunftsträchtig ausrichten wollen, ist es sinnvoll, den Kreis derjenigen, die einen solchen Job machen können, nicht zu sehr einzuengen", sagte der Vorsitzende Stefan Müller-Römer:

"Wenn man weiter nur auf das Ehrenamt setzt, muss man das Konto schon sehr gut gefüllt haben, weil man den Job eigentlich aufgeben muss."

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