Tim Wiese hat mit seiner Karriere als Profi-Fußballer endgültig abgeschlossen.

Nur das unrühmliche Ende seiner Laufbahn bedauert der einstige Nationaltorhüter.

"Man denkt sich: Es war mehr drin. Meisterschaft haben wir nicht gepackt, Europapokalfinale verloren, nur einmal DFB-Pokalsieger geworden", sagte Wiese im Interview mit SPORT1.

"Es ist halt so und ich bin eigentlich zufrieden damit. Nur mit dem Ende nicht. Aber wenn man 300 Bundesligaspiele gemacht hat, ist es ganz okay", erläuterte der 33-Jährige.

Eine Rückkehr ins Tor sei jedoch ausgeschlossen: "Mit Fußball habe ich jetzt nichts mehr am Hut, obwohl ich ja noch angestellt bin, wie jeder weiß, in Hoffenheim bis 2016."

Er konzentriere sich auf Kraft- und Ausdauertraining.

Beste Vorraussetzungen für eine Karriere als Profi-Wrestler ? die immer wahrscheinlicher wird.

"Es werden die nächsten Tage Gespräche geführt. Man muss sich anhören, was sie vorhaben. In Deutschland wird Wrestling ein bisschen belächelt. In Amerika gibt es einen richtigen Hype. Dort ist es Sportart Nummer drei oder vier", erklärte Wiese.

Gegenüber den Verantwortlichen in Hoffenheim hegt der langjährige Top-Torhüter keine bösen Gedanken: "Ich bin auch keinem böse da. Ich habe versucht weiter zu trainieren. Am Ende ging es nicht mehr, weil die Medien sich so auf mich eingeschossen haben. Da konnte ich den Verein auch verstehen."

Wiese war nach nur zehn Partien für die TSG Hoffenheim aus dem Kader gestrichen und in die berüchtigte Trainingsgruppe zwei abgeschoben worden.

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