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Richtig blöd läuft es für Mönchengladbachs Christoph Kramer bei der Szene des Spieltags. Er erwischt den Ball komplett falsch, schießt aus über 40 Metern das entscheidende Eigentor zum 0:1 in Dortmund. Kein Pech sind dagegen die gerade mal 38 Prozent seiner Zweikämpfe, die er gewinnt. Kramer ist an diesem Abend überfordert

Nach seinem kuriosen Eigentor bei der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund bleibt Weltmeister Christoph Kramer die "Auszeichnung" zum Tor des Monats wohl erspart.

Bei der traditionellen Wahl in der ARD-Sportschau wird sein Treffer wahrscheinlich nicht unter den fünf Vorschlägen auftauchen.

"Es wird von der Redaktion geprüft, wir werden darüber diskutieren. Aus meiner Sicht hat Häme beim Tor des Monats aber nichts zu suchen. Es muss eine Leistung erbracht werden, und Kramer hat sein Tor ja nicht gewollt", teilte Christian Riewe vom "WDR" mit. Die Eigentore des Münchners Helmut Winklhofer (1985) und des Berliners Frank Rohde (1993) erhielten bei der Wahl noch die meisten Stimmen.

Kramer hatte zum Abschluss des 11. Spieltages am Sonntagabend in der 58. Minute bei einem versuchten Rückpass auf Torhüter Yann Sommer aus 44,5 Metern ins eigene Netz getroffen.

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