vergrößernverkleinern
"Es ist bekannt, dass der Spieler bei Borussia Dortmund ist und eine Ausstiegsklausel hat, die, so Gerüchte, bei 25 Millionen Euro liegen soll", sagte der Vorstandsvoritzende des FC Bayern München der "Sport Bild"
Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Chef des FC Bayern AG

Karl-Heinz Rummenigge sieht Borussia Dortmund auch künftig als größten Konkurrenten des FC Bayern. "Die haben das größte Potenzial, eine gute Mannschaft und einen guten Trainer. Auch das Management ist gut, auch wenn wir hin und wieder ein Scharmützel untereinander ausfechten", sagte der FCB-Vorstandsvorsitzender in einem "Spiegel"-Interview.

Bei RB Leipzig glaubt Rummenigge, dass dieser Verein an seine Grenze stoßen wird.

"Spätestens wenn sie sich für einen Europapokall qualifizieren, dann greifen die Regel des Financial Fair Play. Dann muss sich der Klub allein refinanzieren, dann können sie nicht mehr nach Belieben Geld reinschießen, sondern höchstens 30 Millionen Euro im Jahr", erklärte der 59-Jährige.

Die Kritik an der offensiven Transferpolitik seines Klubs kann er nicht nachvollziehen. Für Rummenigge waren die Transfers der Dortmunder Mario Götze und Robert Lewandowski sinnvoll.

"Wenn wir sie nicht geholt hätten, würden die beiden jetzt irgendwo im Ausland spielen und nicht mehr in der Bundesliga. Beide aber machen unsere Liga attraktiv. Götze hatte ein Wahnsinnsangebot von Manchester City. Real Madrid wollte Lewandowski unbedingt. Wäre das besser für die Bundesliga gewesen?, betont der Bayern-Boss.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel