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Christian Heidel ist seit 1991 Manager beim 1. FSV Mainz 05

Mainz-Manager Christian Heidel hat verraten, dass Trainer Jürgen Klopp vor seinem Wechsel zu Borussia Dortmund eigentlich zu Bayer Leverkusen wollte.

"Leverkusen wollte ihn zunächst unbedingt haben. Jürgen hat damals auch eher zu Bayer tendiert, doch dann ist der Klub umgeschwungen", erklärte Heidel der "Bild".

Leverkusen entschied sich für Bruno Labbadia als neuen Trainer.

Heidel weiter: "Das Interesse das BVB wurde immer stärker. Aki Watzke (Dortmunds Geschäftsführer, Anm. d. Red.) hatte sich schon 2006 über Klopp bei mir erkundigt und natürlich habe ich ihn über den grünen Klee gelobt."

Der Wechsel zum BVB wäre aber fast an Klopps Gehaltsvorstellungen gescheitert.

"Naja, das erste Gehalt, was der BVB ihm angeboten hat, lag weit unter dem, was Klopp zur gleichen Zeit bei uns in Mainz hatte", sagte Heidel: "Watzke rief dann an und fragte: 'Meine Güte, was zahlt ihr ihm denn da?' Ich habe dann geantwortet: 'Ich habe in den letzten Jahren lieber auf einen Spieler verzichtet, um Jürgen so zu bezahlen wie er es verdient. Er ist der wichtigste Mann hier.' Ich glaube Aki hat sein Angebot daraufhin noch mal überarbeitet ? und einen Supertrainer verpflichtet."

Auch der FC Bayern erkundigte sich nach Klopp.

Heidel erzählte: "Als der Anruf kam, saß ich direkt neben ihm. Ich würde darüber nicht reden aber Uli Hoeneß hat das in einem Interview ja mal erzählt: Kloppo war der eine Kandidat, die sogenannte nationale Lösung."

Der Rekordmeister verpflichtete aber Jürgen Klinsmann: "Klinsmann war die internationale Lösung, für die sich die Bayern am Ende entschieden haben. Die Drähte in seinem Kopf haben natürlich angefangen zu glühen. Wenn Bayern anruft, lässt dich das nicht kalt. Das hat ihn schon beschäftigt", berichtete der 51-Jährige.

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